Am 15. Februar 2026 verkündete OpenAI-CEO Sam Altman auf X: Peter Steinberger — der österreichische Entwickler hinter dem viralen Open-Source-KI-Agenten OpenClaw — wechselt zu OpenAI, um „die nächste Generation persönlicher Agenten voranzutreiben".
Was geschah
Altman nannte Steinberger ein „Genie" und bestätigte, dass OpenClaw als Open-Source-Projekt in eine unabhängige Stiftung überführt wird. OpenAI wird weiterhin Code beisteuern und die Finanzierung unterstützen. Berichten zufolge hatte Steinberger Angebote von Meta und anderen Tech-Größen abgelehnt.
Steinberger selbst schrieb in seinem Blog, dass die Entscheidung alles andere als leicht war. OpenClaw entstand als Wochenendprojekt namens „WhatsApp Relay" und erreichte in nur zwei Monaten über 100.000 GitHub-Sterne. Ein Projekt loszulassen, das einem so am Herzen liegt, ist nie einfach.
Warum OpenAI?
Laut mehreren Berichten fiel die Wahl auf OpenAI wegen der gemeinsamen Vision: KI-Agenten zu bauen, die wirklich persönlich sind, lokal laufen und die Privatsphäre respektieren. Mit den Ressourcen und der Forschungskraft von OpenAI kann er diese Vision weiter vorantreiben als jedes unabhängige Projekt.
Auch der Wettbewerb spielt eine Rolle. Meta, Google und andere werben aggressiv um KI-Talente. Dass Steinberger sich für OpenAI entschied, zeigt, wo er das größte Potenzial für agentenzentrierte KI-Entwicklung sieht.
Was wird aus OpenClaw?
Das ist die Frage, die die Community am meisten bewegt — und die Antwort ist erfreulich:
- •OpenClaw wird zur Stiftung. Das Projekt geht an eine unabhängige Open-Source-Stiftung über.
- •OpenAI finanziert mit. OpenAI stellt dauerhaft Ressourcen und Mittel bereit.
- •Es bleibt Open Source. MIT-Lizenz und Community-getriebene Entwicklung bleiben bestehen.
- •Community-Maintainer übernehmen. Die bestehenden Contributor treiben das Projekt weiter voran.
Kurz gesagt: OpenClaw geht nirgendwohin. Es bekommt lediglich eine nachhaltigere Governance-Struktur.
Was das für die Community bedeutet
Für die Claw Crew ist das ein bittersüßer Moment. Der Gründer geht, aber das Projekt ist stärker denn je. Das Stiftungsmodell bedeutet weniger Bus-Faktor-Risiko, strukturiertere Governance und Unternehmensunterstützung ohne Unternehmenskontrolle.
Steinbergers Wechsel zu OpenAI ist auch eine Bestätigung dessen, was diese Community aufgebaut hat. Wenn der CEO des weltweit bekanntesten KI-Unternehmens den Schöpfer deines Projekts als Genie bezeichnet und ihn für die Agenten-Strategie einstellt — dann sagt das einiges über die Qualität der Arbeit hier.
Ausblick
Der Hummer häutet sich weiter. OpenClaw als Stiftung bedeutet, dass das Projekt jeden Einzelnen überdauern kann — auch seinen Gründer. Und mit Steinberger bei OpenAI werden die Ideen, die OpenClaw geprägt haben, die nächste Welle von KI-Agenten in weit größerem Maßstab beeinflussen.
Bleibt dran. Das Beste kommt noch.